Bedeutung von Tiefschlaf und REM-Schlaf

1. Bedeutung von Tiefschlaf und REM-Schlaf
2. Tiefschlaf
3. Physische Reaktion während des tiefen Schlafs
4. Geistige Reaktion während des tiefen Schlafs
5. Folgen einer Knappheit an tiefem Schlaf
6. REM-Schlaf
7. Was geschieht nun in diesem Traumschlaf?
8. Nicht-REM-Schlafphase 2, Leichter Schlaf
9. Externe Faktoren, die schlechten Schlaf beeinflussen


1. Bedeutung von Tiefschlaf und REM-Schlaf

Bei unserem westlichen sozialen Schlaf sind die wichtigsten Schlafphasen der Tiefschlaf in den ersten beiden Zyklen und der REM-Schlaf, der eher auf den Morgen zu vorkommt. Außerdem wird unser Schlaf durch den weniger nutzbringenden nicht-REM-Schlaf ergänzt, in dem es keinen Tiefschlaf gibt.
Was sind die fruchtbaren Schlafphasen Tiefschlaf und REM-Schlaf und warum müssen wir sie optimal nutzen?

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2. Tiefschlaf

20 % unseres Schlafs. Dies ist der Schlaf, der tief, beruhigend und erholsam genannt werden kann. Tiefschlaf ist sowohl für den Körper als auch für den Geist lebenswichtig. In Schlaflaboren wurde festgestellt, dass unter Einfluss des Hypothalamus über die Hypophyse Dopamin produziert wird, welches das Einschlafen fördert, und später Serotin, das uns in einen tiefen Schlaf versetzt.

Für unseren Körper hat der Tiefschlaf eine reinigende, erholsame und Energie freisetzende Funktion. Ein somatroper Hormonfluss verbreitet sich über unsere Wirbelsäule zu unseren Organen und Zellen. Unser Körper führt eine große Reinigungsaktion durch.

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3. Physische Reaktion während des tiefen Schlafs

Im Tiefschlaf stellen wir eine erhöhte Körpertemperatur fest. Durch stärkeres Schwitzen scheidet unsere Haut mehr Mineralstoffe aus. Unsere Lungen atmen außerdem mehr Kohlenstoff aus. Unsere Därme transportieren mehr Ausscheidungen, die Nieren filtern aktiv das Blut. Unsere Organe entgiften sich. Unsere Skelettmuskulatur entsäuert sich. Frauen menstruieren stärker ...

Zugleich erneuern sich unsere mehr als 100.000 Milliarden Zellen in ihrem siebenjährlichen Zyklus. Der Körper setzt Wachstumshormone frei, die aktiv werden. Eiweißsynthese in den Muskeln baut Zellen und Gewebe wieder auf. Mineralstoffverluste werden ergänzt, Wunden heilen. Corticosteroide erhöhen unsere Widerstandskraft gegen Infektionen und Ermüdung. Wir werden wieder immun gegen die unterschiedlichsten Krankheiten. Weiße Blutkörperchen umzingeln und vernichten Bakterien. In den Lymphdrüsen und in der Milz holen sie Bakterien aus dem Blut.

Unsere Batterien werden wieder aufgeladen. Freigesetztes Biotonin produziert die vitale hormonale Energie, die unsere Aura wiederherstellt. Die Bandscheiben regenerieren sich und die Rückenwirbel richten sich wieder aus.

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4. Geistige Reaktion während des tiefen Schlafs

Für unseren Geist hat der Tiefschlaf eine erholsame und vor allem eine einprägende Funktion. Was wir während des Tages erlebt und gelernt haben, wird in dieser Schlafphase gespeichert. In dieser Phase träumen wir eigentlich niemals.

Für Schüler, Studenten und Kinder im Wachstum ist der Tiefschlaf daher umso wichtiger. Großmutters Weisheit, dass Schlaf vor Mitternacht doppelt zählt, bewahrheitet sich hier. Wir heilen uns bei Tiefschlaf also auch selbst. Bemerkenswert ist, dass bei Männern der Tiefschlaf ab dem dreißigsten Lebensjahr abnimmt, bei Frauen erst nach dem fünfzigsten. Leben Frauen deshalb länger als Männer?

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5. Folgen einer Knappheit an tiefem Schlaf

Es ist auch klar, das ein Mangel an Tiefschlaf zu Müdigkeit, Lethargie, Apathie und Depression führt, aber auch zu einem Abbröckeln des Immunsystems. Fehlender Tiefschlaf muss schnell nachgeholt werden, oder man landet in einem Teufelskreis.

Es ist schwer, uns im Tiefschlaf aufzuwecken. Während des Tiefschlafs werden auch keine Anspannungen der Skelettmuskulatur gemessen. Wenn wir im Tiefschlaf Druck registrieren und uns deshalb in größerem Maße drehen, gehen wir vorübergehend zurück zu den Phasen eins und zwei unseres Schlafs, bevor wir zurück in den Tiefschlaf fallen.

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6. REM-Schlaf

REM-Schlaf Betawellen, hohe Frequenz (50 Hertz)
30 % des Schlafs Wenig Amplitude (10 Mikrovolt)

Der REM-Schlaf (REM = Rapid Eye Movement), auch paradoxer Schlaf genannt, ist der für unsere geistige Gesundheit entscheidende Schlaf. Unsere Körpertemperatur sinkt, Blut fließt in unser Gehirn.

Während des REM-Schlafs verfolgen unsere Augen im wahrsten Sinne des Wortes, was wir in unseren Träumen sehen. Wenn wir in dieser Phase geweckt werden oder aufwachen, können wir uns daran erinnern, was wir geträumt haben. Im Traumschlaf misst das Elektroenzephalogramm eine sehr große Aktivität des Hirns. Das Elektromyogramm registriert eine allgemeine Erschlaffung der Skelettmuskulatur.

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7. Was geschieht nun in diesem Traumschlaf?

Bei einer Synthese u. A. aus den psychodynamischen Theorien von Sigmund Freud, Untersuchungen im bedeutenden Schlaflabor von Dr. William Dement an der Stanford University und den Theorien von Professor Stanley Coren an der Universität von British Columbia, kommt man zu dem Schluss, dass Träumen eine Form des Selektierens, des Aufräumens im Gedächtnis ist.

Laut Freud bilden Träume den Schlüssel zu den verborgenen Bereichen des menschlichen Geistes. Aber heute behauptet Dement, dass es noch lange dauern wird, bevor unsere immer bessere Kenntnis des menschlichen Gehirns eine Antwort findet auf die Frage nach der Bedeutung von Träumen und ihrer Beziehung zu unserem bewussten Leben. Tritt unser geistiges Ich mit unserem spirituellen Ich in Dialog; entscheiden wir, was wir uns merken? Beschließen wir in Träumen, was für uns wertvoll ist, welche Gefühle wir uns merken? Wägen wir Erfahrungen ab, können wir uns anders entscheiden oder sind wir hoffnungslos festgefahren?

Traumschlaf ist unentbehrlich für unser geistiges Gleichgewicht und für die Gedächtnisbildung. Tests in Schlaflaboren beweisen, dass wir bei Verkürzung der REM-Schlafdauer geistig erschöpft werden.

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8. Nicht-REM-Schlafphase 2, Leichter Schlaf

Etwa 50 % unseres Schlafs bestehen aus Schlaf, der nicht tief ist, und in dem wir nicht richtig träumen. Dieser Übergangsschlaf ähnelt einem Wachzustand und wir sind sehr empfänglich für Reize von außen. In diesem Schlaf werden wir daher auch leichter wach.

Beim Älterwerden wird unser Körper auch steifer und hat weniger natürliche Kontaktfläche mit dem Bett, auf dem wir liegen. Unser Körpergewicht wird über eine kleinere Auflagefläche auf die Matratze verteilt und der Gegendruck pro Quadratzentimeter unseres Körpers wird erhöht. Der externe Druckreiz lässt uns daher eine große Drehbewegung machen, um den Druck loszuwerden. Dieser Drehreflex geht unbewusst vor sich, aber wir werden leichter davon wach. Vor allem nach den ersten beiden Zyklen mit viel Tiefschlaf, in denen wir weniger auf Reize reagieren, werden wir mit zunehmendem Alter leichter wach. Ebenso Menschen, die sehr druckempfindlich sind.

In unserem westlichen sozialen Schlaf schlafen wir hintereinander durch unsere fünf Zyklen und werden zwischendurch nicht wach! Dagegen scheint es bei vielen Menschen nicht einfach zu sein, wieder einzuschlafen. Häufig wird ein großer Teil eines Zyklus verloren und nicht mehr eingeholt.

Laboruntersuchungen haben ergeben, dass die Anzahl Unterbrechungen die Qualität unseres Schlafs bestimmt. Unterbrechungen im Tiefschlaf untergraben die Qualität Ihres Schlafs. Unsere biologische Uhr regelt unsere Wach- und Schlafzeiten. Unser Körper und unser Geist haben sich auf diese Gewohnheit eingestellt. Ganz gleich, ob wir das feste Schlafmuster eines Morgen- oder eines Abendmenschen haben, Störungen dieses Takts sorgen für Schlafmangel, der am besten in der folgenden Nacht wettgemacht wird.

Schlafen Embryos? Ein Baby schläft beinahe ständig und befindet sich dabei zur einen Hälfte im Tiefschlaf und zur anderen Hälfte im REM-Schlaf. Bei Neugeborenen wechseln Schlaf- und Wachzustand laufend, wobei der Schlaf 16 Stunden dauert. Kinder müssen mehr lernen und sie wachsen, deshalb verbringen sie mehr Zeit im Tief- und REM-Schlaf als Erwachsene.

Eine gesunde Schlafdauer bei Erwachsenen beträgt zwischen sieben und acht Stunden. Wenn wir älter werden, schlafen wir kürzer, und bei Senioren wechseln sich Schlaf- und Wachphasen wieder ab.

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9. Externe Faktoren, die schlechten Schlaf beeinflussen

Je älter wir sind, desto weniger gut schlafen wir aufgrund verschiedener kleiner Leiden und einer schlechteren körperlichen Konstitution. Wir unterbrechen unseren Schlaf, vor allem den Tiefschlaf und den REM-Schlaf, häufiger wegen diverser externer Reize, zum Beispiel eines schnarchenden Partners, oder innerer Reize, beispielsweise Schmerzen, Druckgefühlen oder einfach wegen Schmerzen beim Drehen. Dadurch sammeln wir einen katastrophalen Schlafmangel an.

Gesunde alte Menschen schlafen jedoch ebenso lange wie junge. Oder bestimmt die Qualität unseres Schlafs, wie jung wir bleiben?

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