Schlafstörende Faktoren

1. Interne Faktoren
2. Externe Faktoren


1. Interne Faktoren


Sowohl interne Faktoren im Körper als externe Faktoren können unseren Schlaf stören. Unter den internen Faktoren sind Stress und Schlafapnoe sicher die größten Schadensverursacher. Stress verhindert das Einschlafen und bei Menschen, die Probleme mit Schlafapnoe haben, werden die Luftwege immer wieder blockiert und sie werden wach, um nach Atem zu ringen. Darüber hinaus stören Nachtarbeit und Jetlags unsere biologische Uhr.

Wollen Sie mehr über dieses Thema wissen, verweise ich auf eine Auswahl Bücher über das Schlafen. Vor allem wenn Sie Schlafprobleme haben, sollten Sie darüber mit Ihrem Arzt sprechen.

1 von 20 Menschen leidet am Apnoesyndrom. Apnoe bedeutet „nicht atmen“. Am häufigsten leiden Männer an diesem Syndrom. Meist sind sie übergewichtige Schnarcher. Werden ihre Luftwege blockiert, werden sie kurz wach und müssen nach Luft schnappen. Morgens fühlen sie sich todmüde. Menschen, die daran leiden, fehlt viel Schlaf. Sie sollten am besten dringend ihren Arzt aufsuchen.


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2. Externe Faktoren

Einichtung

Als Einichter von Schlafzimmern und Bettenhersteller erwähne ich hier ausführlich die externen Schlaf störenden Faktoren. Ein optimal eingerichtetes Schlafzimmer berücksichtigt die Vorlieben jedes Einzelnen, der es benutzt. Mögen Sie es hell oder dunkel? Vermeiden Sie Geräuschbelastung! Fühlen Sie sich in Ihrem Schlafzimmer sicher? Geborgen?

Die Dichterin Amy Lowell mietete immer 5 Zimmer in einem Hotel. Im mittleren Zimmer schlief sie, zwei weitere an jeder Seite blieben leer, denn sie konnte keinen Lärm vertragen.

Klima

Das ideale Schlafzimmer hat keinen hohen Feuchtigkeitsgrad, darum sollten Sie bei einem feuchten Klima nicht mit offenem Fenster schlafen. Die ideale Zimmertemperatur scheint 20° C zu sein, bei einer Luftfeuchtigkeit von um die 50 %. Frieren oder schwitzen Sie leicht, dann passen Sie die Füllung Ihres Deckbetts an Ihre Vorlieben an.

Partner

Ein schnarchender Partner kann auch Ihre Gesundheit aushöhlen.

30 bis 40 % aller Erwachsenen schnarchen.
www-leland.stanford.eden/dement

Matratze

Der wichtigste externe Störfaktor ist allerdings ganz still: Es ist Ihr Bett selbst. Im Stehen zu schlafen ist nicht möglich, denn bei der Muskelentspannung würden wir einfach zusammensacken. Im Sitzen zu schlafen ist für die Dauer von ein bis zwei Zyklen möglich, aber dann wird der Druck auf den Allerwertesten zu hoch. Liegen ist daher die beste und universale Schlafstellung. In dieser Stellung haben wir die meiste Kontaktfläche mit dem, was wir tragen, und können unsere Muskeln entspannen.

Betten und Matratzen gibt es in zahlreichen Formen und Materialien. Aber wie hart oder weich sie auch sein mögen, auf einer Matratze nehmen wir den Druck unseres Körpers wahr. Je mehr Kontaktfläche unser Körper mit der Matratze hat, desto niedriger ist der Gegendruck pro Quadratzentimeter Hautoberfläche. Nach einer bestimmten Zeit im Bett verringern wir diesen Druck auf die eingedrückten Körperteile automatisch, indem wir uns umdrehen.

Der Druck auf den Körper hängt ab von der vorwiegenden Schlafstellung, vom Körpergewicht, von mehr oder weniger Kontaktfläche und davon, wie hart die Matratze ist. So lange wir gesund sind, suchen wir problemlos mehr Kontaktfläche mit der Matratze und wir werden auch weniger schnell wach durch externe Reize.
Aber sobald etwas nicht in Ordnung ist, ja dann ... Es gibt bereits etliche Berichte über das Schlafen bei Schwerelosigkeit, aber nach meiner Kenntnis wurde noch kein Polyhypnogramm ausgeführt. Wir wissen also nicht, ob Schlaf in der Schwerelosigkeit wirklich der Perfektion nahe käme.

Was wir jedoch wissen ist, dass der Körper umso mehr Kontaktfläche mit der Matratze haben muss, je druckempfindlicher er ist, und desto elastischer muss die Matratze sein. Wenn der Körper beim Schlafen zu viel Gegendruck registriert, drehen wir uns, um Druckschäden vorzubeugen. Drehen erfordert eine Anstrengung der Muskulatur. Viele Menschen drehen sich bereits nach 10 bis 20 Minuten, wenn sie in ihrer bevorzugten Schlafhaltung auf einer harten Unterlage liegen.

Sich im Tiefschlaf oder im Traumschlaf umzudrehen, unterbricht diese Schlafphasen. Die erforderliche Zeit, um wieder zu einer Muskelentspannung zu kommen, schränkt die Qualität des Schlafs ein und schadet ihr. Sogar auf einem sehr elastischen Bett spüren wir noch Druck und drehen uns ab und zu, aber eine harte Matratze ist der größte externe Störfaktor. Auf einem harten Bett zu schlafen, verkürzt nicht nur den Tiefschlaf und den REM-Schlaf, sondern sorgt auch für Morgensteifheit, Schulter- und Hüftschmerzen, die wiederum Schmerzen in Genick, Kopf oder im unteren Rückenbereich zur Folge haben. Der Körper hat das Bett nach ein paar Stunden schon wieder satt. Wenn Sie morgens nicht ausgeruht aufstehen, kann es auch an Ihrem Bett liegen, auch wenn Sie früher nie darüber geklagt haben.

Wenn ein Erwachsener zwei Stunden vor dem Schlafengehen 1 Tasse Kaffee trinkt, dauert es zwei Mal so lange, bis er einschläft. Außerdem halbiert sich dadurch die Länge des Tiefschlafs und man wird vier Mal häufiger wach.
Stanley Coren, Sleep Thieves, The Free Press, New York


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